Bundestagswahl 2017
Die Bundestagswahl 2017 – Ein historischer Machtverlust und ein neuer Parlamentsaufbau
Am 24. September 2017 erlebte Deutschland eine Wahl von großer politischer Bedeutung: Mit einer Wahlbeteiligung von 76,2 % wurde der 19. Deutsche Bundestag gewählt, in dem erstmals seit 1949 sechs Fraktionen (aus sieben Parteien) Einzug hielten – ein Zeichen für die starke Zersplitterung der Parteienlandschaft. Die Union (CDU/CSU) wurde mit 32,9 % zwar erneut stärkste Kraft, verzeichnete aber ihr schlechtestes Ergebnis seit 1949 und musste deutliche Verluste hinnehmen. Die SPD unter Spitzenkandidat Martin Schulz stürzte mit nur 20,5 % auf ein historisches Tief, während die AfD mit 12,6 % erstmals in den Bundestag einzog und zur drittstärksten Partei wurde. Auch die FDP (10,7 %) feierte ihr Comeback, während Linke (9,2 %) und Grüne (8,9 %) leichte Zuwächse verbuchten. Nach dem Scheitern der „Jamaika"-Sondierungen zwischen Union, FDP und Grünen, bildeten CDU/CSU und SPD erneut eine Große Koalition, wodurch Angela Merkel zum vierten Mal Bundeskanzlerin wurde – ein Zeichen der politischen Konsolidierung in turbulenten Zeiten.
Source: Bundestagswahl 2017 — Wikipedia · Summary by RollWiki AI · Language: German
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