Porsche

Die Porsche AG mit Sitz in Stuttgart-Zuffenhausen geht auf ein 1931 von Ferdinand Porsche gegründetes Konstruktionsbüro zurück, dessen wirtschaftliche Grundlage ab 1934 maßgeblich auf Aufträgen des NS-Regimes, insbesondere der Entwicklung des KdF-Wagens, beruhte. Seit 1947 konzentriert sich das Unternehmen auf die Produktion von Sportwagen und ist seit 2009 Teil des Volkswagen-Konzerns, wobei es von der börsennotierten Porsche SE (Mehrheitsgesellschafterin der VW AG) zu unterscheiden ist. Nach dem Börsengang am 29. September 2022 waren die Vorzugsaktien der Porsche AG wieder frei handelbar und wurden ab Dezember 2022 im DAX gelistet, bevor sie nach starken Kursverlusten im September 2025 in den MDAX wechselten. Ferdinand Porsche, der zuvor für Firmen wie Lohner und Daimler-Benz gearbeitet hatte, gründete das Büro gemeinsam mit seinem Schwiegersohn Anton Piëch und dem Kaufmann Adolf Rosenberger. Ein dunkles Kapitel der Firmengeschichte ist die Verdrängung Rosenbergers, der 1933 aus der Geschäftsleitung ausschied, seine Anteile 1935 stark unter Wert abgeben musste und im selben Jahr im Konzentrationslager Kislau inhaftiert wurde.