Siemens Energy

Siemens Energy AG ist ein weltweit führender Anbieter von Energieerzeugung, -übertragung und Industrielösungen und entstand im April 2020 durch die Abspaltung vom Siemens-Konzern; die Aktien werden seit September 2020 an der Börse gehandelt. Der Konzern mit Verwaltungssitz in München und Zentrale in Berlin deckt sowohl konventionelle als auch erneuerbare Energien ab, wobei letztere vor allem über die Tochtergesellschaft Siemens Gamesa laufen. Nach einer raschen Aufnahme in den DAX im März 2021 musste die Aktie im Jahr 2022 kurzzeitig in den MDAX zurück, kehrte aber im September 2022 zurück und stieg im September 2025 in den Euro Stoxx 50 auf. Unter der Führung von Vorstandschef Christian Bruch und Aufsichtsratschef Joe Kaeser vollzog sich die Abspaltung, bei der der Bund im November 2023 eine Bürgschaft von 7,5 Milliarden Euro gewährte, um die finanzielle Stabilität zu sichern. Im Konflikt um Nord Stream 1 stellte Siemens Energy klar, dass Gazprom trotz vorhandener Ersatzturbinen Wartungsaufträge blockierte, was die Europäische Kommission als politisch motivierte Vorwände kritisierte. Bis April 2026 hält der Mutterkonzern Siemens noch 5,44 Prozent der Anteile an dem unabhängig agierenden Unternehmen.