Deutscher Eishockey-Bund

Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) wurde am 16. Juni 1963 in Krefeld als eigenständiger Verband gegründet, nachdem ein erster Versuch 1962 gescheitert war. Sein statutarischer Sitz ist Füssen, die Geschäftsstelle befindet sich in München. Als erster Sportverband beider deutscher Staaten vereinigte er sich am 11. September 1990 mit dem Eishockey-Verband der DDR. Der DEB organisierte bis 1994 die Bundesliga, übergab die Profiliga dann an die DEL und später Teile des Spielbetriebs an die ESBG; mit einer neuen Satzung von 2015 übernahm er wieder die alleinige Verantwortung für die Oberliga und integrierte DEL- und DEL2-Clubs als Mitglieder. Neben den Nationalmannschaften ist er auch für die Spitzennachwuchsförderung zuständig. Der DEB richtete bislang fünf Eishockey-Weltmeisterschaften aus, erstmals 1955 in Dortmund, Düsseldorf, Köln und Krefeld, als Kanada den Titel holte.