E-Sport

E-Sport bezeichnet den organisierten, sportlichen Wettkampf mit Computerspielen, bei dem Spieler sowohl motorische Fähigkeiten wie Hand-Augen-Koordination als auch geistige Fähigkeiten wie taktisches Denken benötigen. Obwohl E-Sport nur in wenigen Ländern wie Südkorea oder den USA offiziell als Sportart anerkannt ist und der DOSB ihn nicht als solche einstuft, hat das Internationale Olympische Komitee für 2027 die „Olympic Esports Games“ angekündigt. Die wirtschaftliche Bedeutung ist enorm: Bis Juni 2025 wurden über 1,68 Milliarden US-Dollar an Preisgeldern ausgezahlt, wobei fast ein Viertel davon auf das Spiel Dota 2 entfällt. Der erfolgreichste E-Sportler ist der Däne Johan „N0tail“ Sundstein (Dota 2) mit über 7 Millionen US-Dollar, während der US-Amerikaner Kyle „Bugha“ Giersdorf (Fortnite) der beste Spieler außerhalb von Dota 2 ist. Die Wurzeln des E-Sports reichen bis in die 1950er-Jahre zurück, als erste Computerspiele wie „Tennis for Two“ (1958) entwickelt wurden, während der Begriff „E-Sport“ erst Ende der 1990er-Jahre aufkam.