Opioidkrise in den Vereinigten Staaten
Hier ist eine umfassende Zusammenfassung der Opioidkrise auf Deutsch:
Die Opioidkrise beschreibt den massiven Anstieg von Drogentoten in den USA, die vor allem durch den Missbrauch verschreibungspflichtiger Schmerzmittel ausgelöst und während der COVID-19-Pandemie noch verschärft wurde; seit 1999 starben nach Angaben der CDC fast 841.000 Menschen an Überdosierung.
Begonnen hat alles 1996 mit dem aggressiven Marketing von OxyContin durch Purdue Pharma und die Familie Sackler, die das Suchtpotenzial fälschlicherweise als unter einem Prozent darstellten – dabei heuerte das Unternehmen sogar den zuständigen FDA-Beamten Curtis Wright an.
Heute dominiert jedoch vor allem das extrem potente und kostengünstige synthetische Fentanyl, das selbst Heroin verdrängt und zwischen 2021 und 2022 über 107.000 Todesfälle verursachte, was die Fentanyl-Intoxikation zur häufigsten Todesursache für US-Amerikaner im Alter von 18 bis 45 Jahren macht.
Die Epidemie übertrifft die Crackkrise der 1980er Jahre bei weitem und sorgt dafür, dass die durchschnittliche Lebenserwartung in den USA seit 2015 erstmals seit dem Ersten Weltkrieg sinkt, da Opioide das Atemzentrum lähmen.
Obwohl die Zahl der ärztlichen Verschreibungen seit 2012 abnimmt, wechselten viele Patienten auf illegale, billigere Substanzen, und erst im Jahr 2023 sank die Zahl der Toten mit 107.543 erstmals wieder leicht, nachdem sie 2022 noch auf 111.029 geschätzt wurde.
Source: Opioidkrise in den Vereinigten Staaten — Wikipedia · Summary by RollWiki AI · Language: German
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