Berliner Verkehrsbetriebe

Die BVG (Berliner Verkehrsbetriebe) ist ein Verkehrsunternehmen in der Rechtsform einer Anstalt des öffentlichen Rechts und betreibt in Berlin den U-Bahn-, Straßenbahn-, Bus- und Fährverkehr, nicht jedoch die S-Bahn. Ihre Geschichte beginnt mit zahlreichen privaten Betrieben wie der Hochbahngesellschaft, die auf Betreiben von Ernst Reuter ab 1927 zu einem gemeinsamen Einheitstarif von 20 Pfennig zusammengeführt wurden. Am 10. Dezember 1928 erfolgte schließlich die Gründung der Berliner Verkehrs-Aktiengesellschaft mit einem Kapital von 400 Millionen Reichsmark, die am 1. Januar 1929 ihren Betrieb aufnahm. In der Weimarer Republik sorgte der Streik im November 1932 für großes Aufsehen, während die Nationalsozialisten später unter dem Staatskommissar Julius Lippert Johannes zu Aufsichtsratschef einsetzten und viele Führungskräfte entließen. Heute ist die BVG Mitglied im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) und im Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und prägt als zentraler Nahverkehrsbetreiber das alltägliche Leben Millionen Berliner Fahrgäste.