Gavi, die Impfallianz

Gavi, die Impfallianz wurde am 29. Januar 2000 am Weltwirtschaftsforum in Davos gegründet und hat ihren Sitz als Schweizer Stiftung in Genf. Als öffentlich-private Partnerschaft vereint sie Regierungen, die WHO, UNICEF, die Weltbank, die Gates Foundation und Impfstoffhersteller, um den Zugang zu Impfungen für Kinder in Entwicklungsländern zu verbessern. Seit der Gründung finanzierte Gavi Impfungen für rund 760 Millionen Kinder gegen Krankheiten wie Diphtherie, Tetanus, Hepatitis B und Lungenentzündung und verhinderte damit über 13 Millionen Todesfälle. Besonders seit 2010 unterstützt sie Impfstoffe gegen Pneumokokken und Rotaviren, die fast 40 Prozent der Todesfälle bei Kindern unter fünf Jahren verursachen. Namhafte Führungspersönlichkeiten wie Seth Berkley (CEO ab 2011) und Ngozi Okonjo-Iweala (Vorsitzende ab 2015) prägten die Organisation, doch 2025 fehlten der Allianz wegen blockierter US-Gelder rund 2 Milliarden Dollar – eine positive Entwicklung ist, dass Indonesien vom Empfänger zum Geldgeber wurde und insgesamt 17 Länder inzwischen ohne Gavi-Unterstützung auskommen.