Klaus Schlappner
Klaus „Schlappi“ Schlappner (22. Mai 1940) wurde als Fußballtrainer vor allem durch den Bundesliga-Aufstieg mit dem SV Waldhof Mannheim im Jahr 1983 bekannt, den er bis 1987 erfolgreich in der ersten Liga betreute. Nach weiteren Stationen in Deutschland (u. a. Darmstadt 98, Carl Zeiss Jena, Saarbrücken) coachte er von 1992 bis 1995 die chinesische Fußballnationalmannschaft und war technischer Berater des dortigen Verbandes. Später engagierte er sich im Iran, wo er beim Klub Paykan Teheran maßgeblich an der Einführung einer Profiliga beteiligt war, und war 2006 in der Mongolei als Ausbilder für Kinder- und Jugendtrainer aktiv, bevor er 2008 in China zum Ehrenprofessor ernannt wurde. Sein unverwechselbares Markenzeichen waren der Pepitahut und markige Sprüche im Kurpfälzer Dialekt, wie die berühmte Beschreibung seiner Mannschaft als „FC Hühnerhaufen“ nach einer Niederlage. Politisch sorgte er für Schlagzeilen, da er 1968 aus Protest gegen die 68er-Bewegung bei der Kommunalwahl für die NPD kandidierte und 2017 bei einem Testspiel der chinesischen U20 die Zuschauer wegen gezeigter Tibet-Flaggen* beschimpfte. Zudem veröffentlichte er einen Rap-Song und trat in TV-Sendungen auf; sein Sohn Volker absolvierte zudem ein Zweitligaspiel für Darmstadt 98.
Source: Klaus Schlappner — Wikipedia · Summary by RollWiki AI · Language: German