Handball Club Hamburg
Der Handball Sport Verein Hamburg (HSV Hamburg), der sich seit 2026 Handball Club Hamburg (HCH) nennt, wurde 1999 gegründet und zog 2002 von Bad Schwartau nach Hamburg um – er ist nicht mit dem bekannten Fußballclub Hamburger SV zu verwechseln. Nachdem der erste Hauptinvestor Winfried Klimek 2005 wegen Betrug und Untreue zu fünf Jahren Haft verurteilt wurde und seine Firma Insolvenz anmelden musste, übernahm Andreas Rudolph das Ruder und investierte rund 50 Millionen Euro, während Trainer Martin Schwalb ab 2005 eine sportliche Erfolgsära einleitete. Diese führte zu DHB-Pokalsiegen in den Jahren 2006 und 2010, zum Gewinn des Europapokals der Pokalsieger 2007 und schließlich 2011 zur ersten deutschen Meisterschaft. Den größten Triumph feierte das Team 2013 mit dem Sieg in der Champions League, als es den FC Barcelona im Finale in Köln mit 30:29 nach Verlängerung besiegte. Allerdings kippte die Entwicklung 2014: Nach Rudolphs Rücktritt und der zunächst verweigerten Bundesliga-Lizenz drohte die Insolvenz, und nur ein Schiedsgerichtsverfahren konnte die Lizenz unter Auflagen retten – der Verein fiel danach in eine tiefe sportliche und wirtschaftliche Krise.
Source: Handball Club Hamburg — Wikipedia · Summary by RollWiki AI · Language: German