SC DHfK Leipzig Handball

Der SC DHfK Leipzig e. V. Handball ist ein deutscher Handballverein aus Leipzig, dessen erste Herrenmannschaft heute in der 2. Handball-Bundesliga spielt. In den 1950er bis 1970er Jahren feierte der Club seine erfolgreichste Ära, mit sechs DDR-Meisterschaften und dem Gewinn des Europapokals der Landesmeister, dem Vorläufer der EHF Champions League. Der größte Triumph gelang am 22. April 1966, als die Mannschaft unter Trainer Hans-Gert Stein – mit dem Weltklassespieler Paul Tiedemann in den Reihen – das Finale in Paris gegen Honvéd Budapest mit 16:14 gewann. Die Frauenmannschaft wurde 1963 Vizemeister im Großfeldhandball, wurde jedoch 1965 aufgelöst und in andere Vereine delegiert, während 1967 die Großfeldspielweise komplett eingestellt wurde. Nach dem Ende des aktiven Großfeldhandballs und einer neuen Leistungssportausrichtung wurde die komplette Handballabteilung zum 1. März 1975 aufgelöst. Später erfolgte eine Neuausrichtung, sodass der Verein heute als eigenständiger Handballclub weiter besteht und in der 2. Bundesliga erfolgreich spielt.