Kiew-Klasse
Projekt 1143 „Kretschet“ (deutsch: Kiew-Klasse) war eine Klasse von Flugdeckkreuzern der sowjetischen Marine, von der zwischen 1970 und den 1980er Jahren drei weitgehend identische Schiffe sowie eine überarbeitete Version (Projekt 1143M) gebaut wurden. Die Schiffe waren mit starken P-500-Basalt-Seezielflugkörpern mit über 500 km Reichweite und einem schrägen Flugdeck ausgestattet, konnten jedoch nur Senkrechtstarter und Hubschrauber einsetzen, da konventionelle Trägerflugzeuge wie die MiG-23 aus technischen Gründen nicht zum Einsatz kamen. Das Typschiff Kiew wurde 1970 in Mykolajiw auf Kiel gelegt und diente zusammen mit den Schwester-Schiffen bis Mitte der 1990er Jahre. Ein besonderes Detail ist, dass die Schiffe durch ihre Klassifizierung als „Kreuzer“ nicht unter das Verbot des Vertrags von Montreux für Flugzeugträger fielen und so die Dardanellen passieren konnten. Ihre Hauptaufgabe war der Schutz der eigenen Flotte vor Luftangriffen und die Suche sowie Zerstörung feindlicher Atom-U-Boote, während sie ihre limitierte Luftflotte durch eine massive bewaffnete Bewaffnung kompensierten.
Source: Kiew-Klasse — Wikipedia · Summary by RollWiki AI · Language: German
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