Frida (2002)

„Frida“ (2002) ist eine Filmbiografie über die mexikanische Malerin Frida Kahlo, bei der Julie Taymor Regie führte und Salma Hayek die Titelrolle spielte. Die Handlung erzählt, wie Frida nach einem schweren Verkehrsunfall lange ans Bett gefesselt ist, dort mit eisernem Willen das Malen beginnt und ihre Leiden sowie Träume in ausdrucksstarken Ölgemälden verarbeitet – wodurch sie die Aufmerksamkeit des Malers Diego Rivera (Alfred Molina) gewinnt. Ihre stürmische Liebe ist geprägt von Flirts und Seitensprüngen, unter anderem mit Leo Trotzki, und führt über eine Scheidung nach Riveras Affäre mit ihrer Schwester zu einer dramatischen erneuten Ehe, nachdem ihr Zehen eines Fußes amputiert werden mussten. Der Film, der am 29. August 2002 in Venedig Premiere feierte und am 6. März 2003 in deutschen Kinos anlief, bietet neben Elliot Goldenthals Soundtrack auch einen Auftritt der über 80-jährigen Sängerin Chavela Vargas, die einst Frida Kahlos Geliebte war und hier La Llorona singt; Salma Hayek selbst interpretiert das Lied La Bruja. Die Produktion sorgte außerdem für Schlagzeilen, da Hayek dem Produzenten Harvey Weinstein sexuelle Belästigung und eine erzwungene Nacktszene vorwarf – und der 12-Millionen-Dollar-Film wurde für seine kraftvolle und bewegende Darstellung mit zahlreichen Preisen und begeisterten Kritiken geehrt.