Wuhlheide
Die Wuhlheide ist ein 370 Hektar großer Laubwald in Berlin zwischen den Ortsteilen Oberschöneweide und Köpenick, der 1911 von der Stadt für die Trinkwassergewinnung angekauft wurde und nach dem Fluss Wuhle benannt ist. Im Westen liegt der von 1919 bis 1931 nach Plänen von Ernst Harrich als „Waldpark“ angelegte Volkspark Wuhlheide, der im Zweiten Weltkrieg durch Flak-Stellungen und Bunker stark zerstört wurde – nur das Freibad blieb erhalten. Ab 1951 entstand im Osten der Pionierpark Ernst Thälmann zu den Weltfestspielen, mit Freilichtbühne, Stadion, einem Badeteich und der 1955 eröffneten Pioniereisenbahn. Der monumentale Pionierpalast Ernst Thälmann wurde nach dem Entwurf von Architekt Günter Stahn ab 1976 gebaut und am 3. Oktober 1979 eingeweiht – der 13.000 m² große Komplex mit Kosmonautentrainingszentrum, Theater und Schwimmhalle kostete rund 180 Millionen Mark. Heute beherbergt das Gelände das Freizeit- und Erholungszentrum (FEZ), das als Europas größte Einrichtung dieser Art gilt und gemeinsam mit dem Waldgebiet ein wichtiges Naherholungsgebiet der Hauptstadt bleibt.
Source: Wuhlheide — Wikipedia · Summary by RollWiki AI · Language: German