Ruine Wartenfels (Thalgau)

Die Burgruine Wartenfels liegt als Spornburg auf 924 m ü. A. am Fuße des Schobers in Thalgau, rund 20 Kilometer östlich von Salzburg. Die Burg wurde 1259 von Konrad von Steinkirchen und seinem Schwiegersohn Konrad zu Kalham erbaut, jedoch bereits 1301 an den Salzburger Erzbischof verkauft und als Lehen zurückgegeben. Nach dem Aussterben der Besitzerfamilie richtete der Erzbischof dort ein Pfleggericht ein, das bis 1564 bestand, während die Burg im Bauernkrieg von 1525/26 niedergebrannt wurde und nie wieder vollständig aufgebaut wurde. Berühmt ist die Anlage durch eine Legende um Paracelsus, der sich 1541 dort aufgehalten und eine Liaison mit der Schwester des Burgpflegers, Adelinde, gehabt haben soll. Heute sind von der dreieckigen Anlage nur noch wesentliche Mauerreste der Westwand erhalten, die 1981 aus Sicherheitsgründen restauriert wurden, wobei man auf historische Korrektheit kaum Wert legte. Die Ruine befindet sich heute auf einem Bauerngut und ist nur noch eine geschichtliche Andenken.Die Burgruine Wartenfels liegt als Spornburg auf 924 m ü. A. am Fuße des Schobers in Thalgau, rund 20 Kilometer östlich von Salzburg in Österreich. Erbaut wurde die Burg 1259 von Konrad von Steinkirchen und seinem Schwiegersohn Konrad zu Kalham, die sie jedoch schon 1301 an den Salzburger Erzbischof veräußerten und als Lehen zurückerhielten. Nach dem Aussterben der Herren von Wartenfels richtete der Erzbischof dort ein Pfleggericht ein, das bis 1564 bestand, während die Burg selbst im Bauernkrieg von 1525/26 niedergebrannt und danach nie wieder vollständig aufgebaut wurde. Eine besondere Attraktion der Geschichte ist der berühmte Arzt Paracelsus, der sich 1541 auf der Burg aufgehalten haben soll und eine enge Beziehung zur Burgpflegerschwester Adelinde hatte. Heute sind nur noch die Umrisse des dreigliedrigen Grundrisses und dicke Mauern an der Westwand erhalten, die 1981 wegen Gefahrenlastigkeit restauriert wurden – jedoch ohne großen Wert auf historische Korrektheit zu legen. Die Ruine gehört noch heute zu einem benachbarten Bauerngut und ist ein stilles Zeugnis der mittelalterlichen Wehrarchitektur Salzburgs.Die Burgruine Wartenfels liegt als Spornburg auf 924 m ü. A. am Fuße des Schobers in Thalgau, rund 20 Kilometer östlich von Salzburg. Erbaut wurde sie 1259 von Konrad von Steichenberg und seinem Schwiegersohn Konrad zu Kalham, der sich später Konrad von Wartenfels nannte. Bereits 1301 wurde sie an den Salzburger Erzbischof verkauft und danach als Lehen zurückgegeben; nach dem Aussterben der Kalhamer diente sie bis 1564 als Sitz eines erzbischöflichen Pfleggerichts. Im Bauernkrieg von 1525/26 wurde die Burg niedergebrannt und nie wieder vollständig aufgebaut, woraufhin das Pflegamt in den Ort Thalgau umzog. Besonders interessant ist die Legende um Paracelsus, der sich 1541 auf der Burg aufgehalten haben soll und eine Liaison mit der Schwester des Burgpflegers, Adelinde, gehabt haben. Heute sind von der dreiteiligen Anlage nur noch die dicken Mauern der Westwand erhalten, die 1981 aus Sicherheitsgründen restauriert wurden, wobei man auf historische Korrektheit keinen Wert legte.