VfB Stuttgart

Der VfB Stuttgart (Verein für Bewegungsspiele Stuttgart 1893 e. V.) ist mit rund 135.000 Mitgliedern (Stand: 2026) der größte Sportverein Baden-Württembergs und zählt zu den mitgliederstärksten Vereinen Deutschlands und der Welt. Die Fußballabteilung, seit 2017 in die VfB Stuttgart 1893 AG ausgegliedert, wurde fünfmal Deutscher Meister (1950, 1952, 1984, 1992, 2007) und viermal DFB-Pokal-Sieger (1954, 1958, 1997, 2025) und gehört als Gründungsmitglied seit 1963 fast ununterbrochen der Bundesliga an. Neben dem Fußball, dessen U19- und U17-Mannschaften deutsche Rekordmeister sind, unterhält der Verein erfolgreiche Abteilungen in Leichtathletik, Hockey, Faustball und Tischtennis. Seine Heimspiele trägt der VfB in der MHPArena im Neckarpark aus, direkt neben dem Vereinsgelände mit dem Robert-Schlienz-Stadion. Die Wurzeln reichen bis ins Jahr 1865 zurück, als englische Schüler in Cannstatt Rugby spielten; der eigentliche Fußballverein Stuttgart wurde am 9. September 1893 gegründet und fusionierte 1912 mit dem Cannstatter FC Krone zum heutigen VfB. In der Frühzeit war Rugby bedeutend – so gewann Hugo Betting 1900 olympisches Silber – bevor sich der Fußball durchsetzte und der Verein zu einem der erfolgreichsten Deutschlands wurde.