Tönisvorst

Tönisvorst liegt am Niederrhein im Kreis Viersen in Nordrhein-Westfalen und besteht aus den ehemals eigenständigen Orten St. Tönis und Vorst sowie mehreren kleineren Siedlungen. Mit 29.319 Einwohnern (Stand 2022) ist sie die fünftgrößte Stadt des Kreises und entstand in ihrer heutigen Form im Jahr 1970, bevor sie 1979 offiziell die Stadtrechte erhielt. Besonders bekannt wurde die Stadt durch einen Wetterrekord: Am 25. Juli 2019 wurden hier mit 41,2 °C die höchste jemals in Deutschland gemessene Temperatur registriert – gleichauf mit Duisburg-Baerl – während die tiefste je gemessene Temperatur mit −20,5 °C im Februar 1956 auftrat. Historisch reichen die Siedlungsspuren bis in die Bronze- und Eisenzeit zurück, und im Mittelalter gehörte Vorst als „Honschaft“ zum Amt Kempen des Erzbistums Köln. Die erste Kirche wurde bereits 1131 urkundlich erwähnt, während St. Tönis schon 1188 als „Osterveerd“ auftauchte, was die lange und bedeutende Geschichte der Stadt bis heute unterstreicht.