Hann. Münden
Hann. Münden ist die südlichste Stadt Niedersachsens und ein staatlich anerkannter Erholungsort im Landkreis Göttingen, direkt an der Grenze zu Hessen. Wegen des Zusammenflusses von Werra und Fulda zur Weser wird sie auch „Drei-Flüsse-Stadt“ genannt. Der offizielle Name „Hann. Münden“ (seit 1991) dient zur Unterscheidung von der ähnlich klingenden Stadt Minden und verweist auf die Zugehörigkeit zum früheren Königreich Hannover; die Einheimischen nennen sich selbst weiterhin „Mündener“. Besonders bekannt ist die Stadt durch die Grabstätte des berühmten Handwerkschirurgen und Starstechers Johann Andreas Eisenbarth („Doktor Eisenbarth“), der hier während einer Reise starb. Eine oft zitierte, aber nicht belegte Aussage von Alexander von Humboldt besagt, Münden sei „eine der sieben schönst gelegenen Städte der Welt“. Historisch war der Mündener Talkessel im Mittelalter ein wichtiger kommerzieller und politischer Knotenpunkt, und die Stadt liegt heute inmitten mehrerer Mittelgebirge wie dem Kaufunger Wald und dem Reinhardswald, nahe Göttingen und Kassel.
Source: Hann. Münden — Wikipedia · Summary by RollWiki AI · Language: German