Rivalität zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem SV Waldhof Mannheim
Die Rivalität zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem SV Waldhof Mannheim entstand erst 1983, obwohl die Vereine nur rund 60 Kilometer voneinander entfernt liegen und zuvor als „friedliche Nachbarn“ galten. Der Auslöser war der Bundesliga-Aufstieg der Mannheimer, deren Stadion nicht den Anforderungen entsprach, weshalb sie ins nahe gelegene Ludwigshafen ins Südweststadion umzogen – was der FCK-Präsident Udo Sopp als „Kriegserklärung“ empfand, da dies sein Einzugsgebiet bedrohte. Das erste Bundesligaspiel am 22. Oktober 1983 gewann Kaiserslautern mit 2:0 durch Tore von Andreas Brehme und Torbjörn Nilsson, während das Rückspiel an die Mannheimer ging. Insgesamt gab es 14 Bundesliga-Duelle, von denen der FCK vier gewann, fünf unentschieden endeten und Waldhof fünf Siege feierte. Denkwürdig blieb die Partie am 15. April 1987, als Waldhof mit 4:3 siegte und dabei vier Strafstöße zugesprochen bekam. Diese Ereignisse begründeten eine bis heute andauernde Rivalität im deutschen Fußball.
Source: Rivalität zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem SV Waldhof Mannheim — Wikipedia · Summary by RollWiki AI · Language: German