Feuerwehr München

Die Feuerwehr München ist eine kommunale Behörde (Branddirektion) innerhalb des Kreisverwaltungsreferats und zählt zu den größten Feuerwehren Deutschlands. Sie besteht aus einer Berufsfeuerwehr mit zehn Feuerwachen, die jährlich rund 100.000 Einsätze bewältigt (davon ca. 70 % im Rettungsdienst), sowie einer Freiwilligen Feuerwehr mit über 1.000 aktiven Mitgliedern in 21 Abteilungen. Ihre Ursprünge liegen in einer Turnerfeuerwehr von 1848, doch die heutige Organisation wurde am 10. September 1866 durch Julius Knorr, J. B. Sartorius und Arnold Zenetti als Freiwillige Feuerwehr gegründet – ausgelöst durch ein schweres Brandunglück an der Schützenstraße. Die ständige Berufsfeuerwehr entstand am 1. Juli 1879 und bezog 1904 ihre bis heute genutzte Hauptwache an der Blumenstraße. Bereits bis 1913 machte sich München als erste Stadt Deutschlands komplett auf motorisierte Fahrzeuge um und löste alle Pferdegespanne ab. Durch Eingemeindungen wuchs die Wehr stetig; im Zuge der Nationalsozialistischen Gesetzgebung wurde sie 1938 offiziell in „Feuerschutzpolizei“ umbenannt.