Fita Benkhoff

Fita Benkhoff (1901–1967) war eine erfolgreiche deutsche Bühnen- und Filmschauspielerin, die vor allem durch ihre komischen Nebenrollen in über 130 Filmen einem großen Publikum bekannt wurde. Geboren am 1. November 1901 in Dortmund, arbeitete sie zunächst als Zahnarzthelferin und Telefonistin, bevor sie 1924 ihren Schauspieldebüt am Stadttheater Dortmund gab und über Lübeck, Düsseldorf und Wien zu den großen Bühnen fand. Der Durchbruch als Komikerin gelang ihr 1933 mit der Rolle in Die Medaille, wodurch sie neben Grethe Weiser zur gefragtesten Nebendarstellerin des deutschen Films aufstieg und an der Seite von Stars wie Heinz Rühmann und Hans Albers spielte. Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb sie in Filmen wie Pension Schöller und Auf der Reeperbahn nachts um halb eins aktiv und zog sich nach dem Tod ihres Mannes 1957 nach München zurück, wo sie zu malen begann. Im Jahr 1967 wurde sie mit einem Bambi für ihr Lebenswerk ausgezeichnet, spielte ihre letzte Rolle in Arsen und Spitzenhäubchen und starb am 26. Oktober 1967 im Alter von 65 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit.