Hamburg-Harburg

Harburg ist ein Stadtteil im Süden Hamburgs und das Zentrum des Bezirks Harburg, das aus der ehemals eigenständigen Stadt Harburg (später Harburg-Wilhelmsburg) hervorging. Sein Name stammt von der „Horeburg“ (Sumpfburg), die erstmals 1133–37 urkundlich erwähnt wurde und der Siedlung 1297 das Stadtrecht verlieh. Historisch war Harburg von 1527 bis 1642 Residenz einer Welfen-Nebenlinie und gehörte später zum Königreich Hannover, wobei es im Siebenjährigen Krieg und in der Napoleonischen Zeit mehrfach von französischen Truppen besetzt wurde. Im 19. Jahrhundert wurde der Ort zum Verkehrsknotenpunkt: 1829 startete eine Dampfschiffsverbindung nach Hamburg, der Binnenhafen wurde erweitert und 1847 die Eisenbahnstrecke nach Lehrte eröffnet. Heute prägen das Phoenix-Viertel und der Harburger Binnenhafen den Stadtteil, der an der Süderelbe liegt und an Wilhelmsburg, Heimfeld und Wilstorf grenzt.