Aktenzeichen XY … ungelöst

Das ZDF-Format „Aktenzeichen XY … ungelöst“ wurde von Eduard Zimmermann konzipiert und erstmals 1967 ausgestrahlt, um reale Kriminalfälle mithilfe von Zuschauerhinweisen aufzuklären. Nach Eduard Zimmermanns Moderation übernahm seine Tochter Sabine die Produktion bis 2011 und die Moderation bis 2001, während die Sendung seit 1968 mit dem österreichischen ORF und ab 1969 mit dem Schweizer SRF als gemeinsame Eurovisionssendung produziert wurde. In über 5000 behandelten Fällen – überwiegend schwere Delikte wie Mord, Raub oder Vergewaltigung – konnten durchschnittlich rund 40 Prozent aufgeklärt werden. Die Präsentation erfolgt über filmische Rekonstruktionen sowie Studiofälle mit Phantombildern, wobei die Aufnahme eines Falls nur auf richterlichen Beschluss und nach fehlgeschlagenen Ermittlungen erfolgt. Das Sendung ist eines der ältesten Formate des ZDF und wurde durch Rubriken wie „gelöst“, „update“ und „Top-Fahndung“ ergänzt, wodurch sie schließlich als Vorlage für Parodien von Loriot und der heute-show diente.Das ZDF-Format „Aktenzeichen XY … ungelöst“ wurde von Eduard Zimmermann konzipiert und erstmals 1967 ausgestrahlt, um die Aufklärung realer Kriminalfälle mithilfe von Zuschauerhinweisen zu unterstützen. Nach der Ära von Eduard übernahm seine Tochter Sabine die Produktion bis 2011 und die Moderation bis 2001, während die Sendung seit 1968 mit dem österreichischen ORF und ab 1969 mit dem Schweizer SRF als gemeinsame Eurovisionssendung produziert wurde. In über 5000 behandelten Fällen – überwiegend schwere Delikte wie Mord, Raub oder Vergewaltigung – konnten durchschnittlich rund 40 Prozent der Fälle aufgeklärt werden. Die Präsentation erfolgt dabei über filmische Rekonstruktionen (Filmfälle) und Studiofälle mit Phantombildern, wobei die Aufnahme eines Falls nur durch einen richterlichen Beschluss und nach fehlgeschlagenen polizeilichen Ermittlungen erfolgt. Neben den Rubriken „gelöst“, „update“ und „Top-Fahndung“ erlangte das älteste Kriminalmagazin des ZDF durch seine große Bekanntheit sogar Kultstatus, sodass es wiederholt – etwa von Loriot oder der heute-show – parodiert wurde.