Carolabrücke (Dresden)

Die Carolabrücke war eine der fünf Elbbrücken in der Dresdner Innenstadt und verband die Altstadt mit der Inneren Neustadt. Benannt wurde sie nach Carola von Wasa-Holstein-Gottorp, der Gemahlin von König Albert; im Laufe ihrer Geschichte trug sie wechselnde Namen, darunter von 1947 bis 1991 den des früheren Oberbürgermeisters Rudolf Friedrichs. Die Planungen begannen nach der Verlegung militärischer Einheiten aus der Neustadt im Jahr 1877, und 1886 wurde ein Vertrag über den Bau einer vierten Elbbrücke geschlossen, deren Entwurf drei Bogenfachwerkträger vorsah. Am frühen Morgen des 11. September 2024 stürzte ein Teil der Brücke (Brückenzug C) ein, wobei glücklicherweise keine Menschen zu Schaden kamen. Ein Gutachten empfahl den kompletten Abriss und Neubau, woraufhin die verbliebenen Brückenzüge von Juni bis September 2025 abgerissen wurden.