Rheda-Wiedenbrück
Rheda-Wiedenbrück ist eine mittlere kreisangehörige Stadt im Kreis Gütersloh in Nordrhein-Westfalen und zugleich die zweitgrößte Stadt des Kreises. Sie entstand 1970 im Zuge der Kommunalreform durch die Zusammenlegung der Städte Rheda und Wiedenbrück sowie der umliegenden Gemeinden und zählt rund 47.935 Einwohner (Stand: Ende 2025). Die Doppelstadt liegt in der Westfälischen Bucht südlich des Teutoburger Walds, wird von der Bundesautobahn 2 durchschnitten und von der Ems durchflossen, die zusammen mit der Umflut die historische Altstadt von Wiedenbrück umschließt. Ein markanter, mehrere Kilometer langer Grünstreifen entlang der Ems verbindet die beiden ehemaligen Stadtzentren und umfasst auch das Gelände der Landesgartenschau von 1988. Geologisch ist das Gebiet von eiszeitlichen Ablagerungen geprägt; die sandigen Schichten im Emstal bilden einen bedeutenden Grundwasserleiter, der vom Wasserwerk Rhedaer Forst genutzt wird, während im Westen eher staunasse Böden (Pseudogleye) vorherrschen. Das insgesamt flache Gelände fällt nach Norden ab und ist außerhalb der Siedlungen stark landwirtschaftlich geprägt, mit größeren Waldgebieten im Osten und Nordosten.
Source: Rheda-Wiedenbrück — Wikipedia · Summary by RollWiki AI · Language: German