Bad Langensalza
Bad Langensalza (bis 1956: Langensalza) ist eine Stadt im Unstrut-Hainich-Kreis in Thüringen und ein staatlich anerkannter Kurort mit der Bezeichnung Schwefel-Sole-Heilbad. Sie ist nach Mühlhausen die zweitgrößte Stadt im Kreis und ein wichtiges Mittelzentrum für den Südosten der Region. Historisch gehört sie zu den bedeutendsten Städten im Thüringer Becken – ihre gut 50 Hektar große, ummauerte Altstadt ist die drittgrößte Thüringens (nach Erfurt und Mühlhausen) und zeugt vom einstigen Reichtum als Waidstadt, der sich in prächtigen Kirchen und einer mächtigen Stadtmauer aus lokalem Travertin niederschlug. Seit 1990 wurde die Altstadt weitgehend restauriert. Später erschloss man Heilquellen, die bis heute den Kurbetrieb speisen und zur Anlage mehrerer Parks wie dem Rosengarten und dem Japanischen Garten führten. Geografisch liegt die Stadt im trockenen, milden Thüringer Becken an der Salza, die östlich in die Unstrut mündet; das Stadtgebiet erstreckt sich heute vom Nationalpark Hainich bis zur Unstrut und umfasst 15 Ortsteile, wobei Ufhoven (seit 2019) der größte ist. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort als Salzaha im 9. Jahrhundert im Güterverzeichnis des Klosters Hersfeld.
Source: Bad Langensalza — Wikipedia · Summary by RollWiki AI · Language: German
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