Schlacht um Moskau

Die Schlacht um Moskau war eine entscheidende Schlacht an der deutsch-sowjetischen Front, in der die Wehrmacht ab dem 2. Oktober 1941 die sowjetische Hauptstadt einnehmen wollte. Der anfängliche Vorstoß der Heeresgruppe Mitte kam jedoch Ende Oktober durch Herbstschlamm und starken Widerstand zum Erliegen, und die etwa zwei Wochen später gestartete zweite Offensive scheiterte endgültig. Am 5. Dezember 1941 startete die Rote Armee eine großangelegte Gegenoffensive auf einer rund 1000 km breiten Front, die die deutschen Truppen bis zu 250 km zurückwarf und schließlich zu Hitlers Rückzugsbefehl am 15. Januar 1942 führte. Die Schlacht war die erste schwere Niederlage der bis dahin sieggewohnten Wehrmacht und zerstörte den Mythos ihrer Unbesiegbarkeit, wobei sich Parallelen zu Karl XII. und Napoleon zeigten. Zu den Ursachen gehörten Hitlers vorherige Ablenkung der Panzergruppen von Hoth und Guderian auf die Ukraine und Leningrad, während die Generalität Moskau als vorrangiges Ziel sah, sowie die zerstörte sowjetische Logistik und die mangelnde Winterausrüstung der deutschen Truppen.